Kandersteg (SoFa 2016)

Dieses mal führte uns unsere Sommerfahrt gemeinsam mit dem Stamm Asterstein zu einem ganz besonderen Ort: nach Kandersteg, Schweiz. Um genauer zu sein: zum International Scout Centre des Welt-Pfadfinderverbandes (WOSM), welches 1923 von Lord Robert Baden Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung, gegründet wurde. Seither dient es als Zentrale Anlaufstelle wo sich Pfadfinder aus aller Welt treffen: Spiele spielen, beisammen sein, die Schweizer Berge erklimmen, neue Bekanntschaften machen, Klettern gehen, um nur mal einige von unseren Aktivitäten aufzuzählen. Manche hatten Mut aufzubringen andere neue Erfahrungen gesammelt. Das alles gehörte beim Bewegen im Hochgebirge dazu. Viele von uns hatten auch die Gelegenheit des “Changens” , dem alten Pfadinderbrauch des Halstuch-Tausches genutzt, um ihr Halstuch gegen ein besonders schönes ausländisches auszuwechseln – da gabs echt tolle Trophäen. Andere wiederum haben versucht, sich eines der sehr beliebten Verdienstabzeichen des Kandersteg-International-Scout-Centre(KISC) zu verdienen. Kurzum: Für alle Teilnehmenden war dieses Lager ein tolles Erlebnis!

                      …Auf den folgenden Seiten möchten wir nun einige Einblicke

                             und Eindrücke mit Euch,

                                                liebe Besucher dieser Seiten, teilen…

 

 


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Rechte und Inhalte

Bilder/Video: Jan Friedmann

Texte: Frank Hachemer, Jan Friedmann


Videos

 

 

 

 

 

 


Die Ersten Tage in unserem Lager...

 

Nicht zu fassen, alle hatten die ersten Tage prima überstanden: Alle, die zum ersten Mal im International Scout Centre des Weltpfadfinderverbandes in Kandersteg sind, hatten inzwischen die Plätze erkundet. Vor allem waren inzwischen alle in der Lage, selbstständig zu den Wasch-, Dusch- und Toilettenanlagen zu finden (wichtige Existenzgrundlage). Zur Freude aller war das Sauberkeitsniveau deutlich höher als es zum Beispiel die Erfahrung mit anderen Großlagern in Westernohe, Rhens oder im Brexbachtal befürchten ließen…

 

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Die Halstuch-Übersicht war indessen deutlich vielseitiger geworden, denn die ersten hatten den Mut gefasst, den Pfadfinder-Brauch des „Changens“ zu pflegen und wildfremde andere Pfadfinder aus aller Herren Länder auf einen Halstuchtausch anzusprechen – mitunter wurde man auch selbst darauf angesprochen. Jetzt machte es sich bezahlt, dass man einen kleinen eigenen Vorrat der DPSG-Halstücher mitgebracht hatte. So ergeben sich zahlreiche Tausch-Trophäen. Halstücher aus Hong-Kong konnte man ebenso an Astersteiner oder Oberbieberer Hälsen vorfinden wie solche aus Spanien oder Norwegen.

Auch Traditionsbewusstsein hatten wir bereits nachwgewiesen: Vereinzelt wurden wir auf das „typical German Tent“ angesprochen – so eine tolle Jurte wie die Astersteiner ist eben immer eindrucksvoll. Die Oberbieberer hatten ihre gleich zu Hause gelassen, hat sie doch nur Normal-Maß und kann daher nicht so viele Insassen aufnehmen wie die hier aufgebaute Extra-Größe.
Und weil wir wissen, dass man der Wert der Symbole nie unterschätzen sollte, stand inzwischen auch schon ein schmuckes Lagertor mit den Insignien der beiden Stämme: Das große Asterstein-Transparent weist daran gemeinsam mit der Biberstandarte der Oberbieberer auf die Bewohner des Zeltplatzes hin. Auch ein Platz für die Georgsfahne wurde gefunden, sie wurde bei der nächsten Gelegenheit noch aufgestellt. Da aber auch einige andere Georgspfadfinder sich bereits auf dem Gelände per Beflaggung „geoutet“ hatten, war das erstmal nix so Originelles.

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Bei der dienstäglichen Rallye quer durch den schönen kleinen Ort Kandersteg mit malerischen auch teilweise spätmittelalterlichen Häusern im alpenländischen Stil und in weiten Teilen in Holzbauweise hatte die Gruppenleitungs-Mannschaft doch tatsächlich den letzten Platz belegt!! Die Betroffenen führten zur Entschuldigung die parallel zu erfüllende Aufgabe des Butter-Einkaufes im örtlichen Lebensmittellladen an. Aus gut unterrichteten Kreisen war jedoch zu hören, dass nicht ohne Häme das fortgeschrittene Durchschnitts-Lebensalter womöglich ein Grund dafür sein könne, dass die einzig aus Erwachsenen zusammengesetzte Mannschaft als Letzte wieder zum Lagergelände zurückfand. Es sei dem geneigten Leser überlassen, sich selbst ein Urteil zu bilden.
Am Wetter gab es bis dato nichts auszusetzen: Der Dankgottesdienst mit Pater Bonifatius am Montag in gemeinsamer Runde in der Jurte war in jedem Falle auch deshalb mehr als angebracht – schließlich hat auch die Reise bis ins Kandertal bei allen ohne irgendwelche Zwischenfälle reibungslos gut funktioniert. So sollte es auch bitte weitergehen!

 

Zum Leidwesen aller Partywilligen achtete die Lagerverwaltung und das das Hausrecht ausübende Staff aus Freiwilligen sehr strikt auf die Einhaltung der Nachtruhezeiten zwischen 22 und 7.30 Uhr. Sehr angenehm auch das strikte Verbot des ja unter Pfadfindern sonst gerne üblichen Banner-Klauens und Lagerüberfalls – insgesamt förderte es die friedliche Atmosphäre, den Schlafanteil und die Nerven-Reserven der Leiterrunde angenehm. Nach der dritten Nacht hatten inzwischen wohl auch die meisten eine Schlafposition für sich erarbeitet, in der nicht gerade ein gefühlter Findling auf die Hüftknochen drückte oder ein vorher nicht ahnbares Gelände-Gefälle die erhöhende Wirkung des Kissens aufhebte …

 

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Wer die Filmsequenzen von „Via Mala“ mit Mario Adorf vor Augen hat, dem wird unsere dienstägliche Hike-Strecke sicher bekannt vorkommen: Der Weg führte uns mitten durch den Drehort im Gasterntal.


Das Gasterntal

Das Gasterntal, abgeleitet vom Schweizerdeutschen “Gasteren”, was im Kandersteger Dialekt etwa so viel bedeutet wie “Übernachten”, ist eine der wenigen Auenlandschaften der Schweizerberge und befindet sich bei Kandersteg im Berner Oberland.
Das kleine, paradiesische Tal liegt knapp 1.350 Meter über dem Meeresspiegel und zählt zu den schönsten Tälern der Welt. Und das nicht ohne Grund: so merkt man schnell, dass dort eine besonders große Artenvielfalt herrscht. Blümchen, Sträucher,  grüne und saftige Bergwiesen – nahezu alles ist vertreten. Ein zudem besonders schöner Anblick sind die teils quer verstreuten Heidelbeersträucher, die sich durchs ganze Tal hindurchziehen. Ob rechts oder links, oben und unten, überall lässt sich etwas entdecken. Sprudelnde Quellen, riesige Wasserfälle, Kühe und Ziegen – einfach herrlich. Durchs Tal selbst fließt die in der Region sehr bekannte Kander, welche ringsum von der prall-vollen Natur des Gasterntals und den Schweizerbergen umgeben ist. In Kombination mit dem kristall-blauem, klaren Wasser herrscht eine sehr ruhige, angenehme und äußerst schöne Atmosphäre. So könnte man das Gasterntal auch als einen Ort der Stille bezeichnen, in der sich Natur und Mensch wohl immer sehr gut verstanden hatten. Nicht zu vergessen: Das Gasterntal diente als Drehort für den Film “Via Mala“ mit Mario Adorf, der ja wiederum aus unserer Region stammt.

 

      Atemberaubend, schöne Natur…

 

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Fotos: Jan Friedmann

 

Und noch ein paar Fotos… (Im Slider weiterblättern)

 

 

 


Regen… und Hike durchs Ueschinental zum Schwarzgrätli

 

Vielleicht hätte man im ersten Textbeitrag nicht so deutlich das schöne Wetter loben sollen, denn derweil hat sich denn auch der Zorn des Wettergottes über uns ergossen, und das buchstäblich: Blitz und Donner ließen sich noch einigermaßen erfolgreich weg-ignorieren, etwa durch exzessives Kartenspiel in der sicheren Jurte. Dem sintflutartigen Sturzbach, der sich jedoch noch am Donnerstagabend und dann mit leichten Abständen einer dazwischen eingeschobenen „Nur-wenig-Regen-Phase“ die ganze Nacht hindurch über uns ergoss, konnte sich kaum jemand entziehen. Immerhin führte er bei der einen oder anderen Zeltbesatzung zu der Erkenntnis, dass man eben doch alle Heringe festkloppen und nicht nur in die Erde „hineinsprechen“ muss. Auch das Verwenden von Abspann- als Wäscheleinen war hier kontraindiziert: durch die veränderte Belastung entstanden wirkungsvolle Missverhältnisse zwischen eigentlich notwendiger und tatsächlicher Verspannung. Dies führte zu dem ein oder anderen Versagen der die allgemeine Trockenheit sichernden Funktion der Zeltvordächer. Mit der Konsequenz, dass der ein oder andere dort deponierte Schuh auf Dichtigkeit überprüft werden konnte. Und zwar dadurch, dass das hineingeflossene Regenwasser je nach Dichtigkeit komplett drin blieb oder abfloss, was dann einen „nur“ durchweichten Schuh zurückließ. Weitere unangenehme Folge war das Sammeln interessanter kleinerer Teichanlagen in den Eingangsbereichen der betroffenen Zelte. Die gute Nachricht: Das war’s aber auch schon mit den Wasserschä- den! Denn Pfadfinder sind natürlich vorbereitet: Das Küchenzelt wurde mit zusätzlichen Planen sintflutfest verpackt, sodass auch die Vorräte vor Fischverbiss geschützt sind. Und natürlich war uns dieser Ausflug in die Wasserwelt eine Warnung: Alles greifbare Planenmaterial wurde jetzt kunstvoll zu einer anheimelnden Dachlandschaft kombiniert. Ein weiteres Versprechen wurde am Freitagnachmittag, nachdem sich der Regen gegen Mittag soweit ausgetobt hatte, erfüllt: Auch die Georgsflagge hat nun mit einem „fliegenden Bannermast“ ihren würdigen Aufstellungsort gefunden – und damit auch wirklich jede und jeder weiß, welcher Nation die muntere Truppe auf den Plätzen 54 und 55 angehört, wurden auch unsere Landesfarben SchwarzRot-Gold daran publikumswirksam befestigt. Dank der rührigen Daueraktivität unserer Küchentruppe wurde übrigens soeben der Schreiber dieser Zeilen mit einem traumhaft erfrischenden Zitrone-Ingwer-Tee versorgt – was ganz einfach einmal auf die Qualität dieses Teams hinweisen soll. Dankeschön an die beiden Irenes und Susi, die eigentlich ein Pfadfindercatering-Unternehmen mit blendendem Erfolg betreiben könnten. Dem Härtetest haben (neben dem soeben beschriebenen Dauerhärtetest, dem sich das Küchenteam wegen der stetigen Nachfrage und der Tatsache, dass „nach der Mahlzeit“ immer auch gleich wieder „vor der Mahlzeit“ ist, ständig unterziehen muss) sich inzwischen auch alle Teilnehmenden unterzogen. Es zog die gesamte Belegschaft zunächst rund 500 Höhenmeter auf die Ueschinenhütte.

Dort nächtigten dann bei Bergbauernatmosphäre 31 müde Pfadfinderinnen und Pfadfinder im mitgebrachten Hüttenschlafsack und bei gelegentlichem Kuhglocken-Dengeln auf der Hütte. Am nächsten Morgen startete dann für einen Teil der Truppe (die Auswahl der Teilnehmenden ergab sich aus dem Wunsch der Betroffenen gepaart mit den Erkenntnissen über die entsprechend erforderliche körperliche Fitness aus den beiden zuvor erfolgten Hikes) die nächste Herausforderung: Die Fußtour über das Schwarzgrätli, ein Berggrat in 2.380 Metern Höhe, bestehend aus schwarzem Schiefer. Oben angekommen auf dem kaum einen Meter breiten Grat- kein Fall für schwache Nerven; so manchem wurde schnell klar, dass es stets gilt, in der Gruppe aufeinander aufzupassen und aufmerksam auf den zu gehenden Weg zu achten. Als alle gesund und munter die Engstelle passiert hatten, konnte auch von den begleitenden Leitungskräften entspannt auf grüner Bergwiese direkt neben einem Schneefeld das üppige Mittagsmahl aus Broten mit Marmelade oder Jagdmettwurst eingenommen werden. Nie waren diese Zutaten so schmackhaft wie an diesem Punkt des Hikes! Als kleine sportliche Einlage zum Wachbleiben gabs dann noch eine Schneeballschlacht. Nein, kein Versehen, im Hochgebirge geht das auch im Juli. Wer dann dachte, der Abstieg sei ein Klacks und mit dem in tiefster Tiefe sichtbaren Berghotel am Speichersee unterhalb des Daubensees bereits beendet, wurde dann schnell eines Besseren belehrt: Hier begann dann erst der Fahrweg, der die Teilnehmer nun erst über noch so manchen Kilometer weiter ihrem Ziel zuführte: Der Seilbahn hinunter nach Kandersteg. Da war dann der Fußweg von der Basisstation derselben bis zum Lagergelände wirklich nicht mehr weiter erwähnenswert. Und mit der Ankunft war eine weitere wunderschöne Bergtour (übrigens mit Überschreiten der 2.500- Höhenmeter-Grenze) gemeistert. Wer denkt, ein Tag ohne besonderes Programm sei ein inhaltsfreier Tag, der kennt Pfadfinder nicht. So ist neben den schon beschriebenen Lagerbau- und Regensicherungsmaßnahmen auch die Gottesdienst-Vorbereitung und das Üben für den gemeinsamen Beitrag zum Internationalen CampfireAbend (beim Schreiben dieser Zeilen dringen die Klänge von „Weine nicht, wenn der Regen fällt“ an die Ohren des Autors. Hoffentlich kein schlechtes Omen hinsichtlich der weiteren WetterEntwicklung) Zentrums eine Form der Tagesgestaltung, die allen nur wenig Zeit zum Kartenspielen oder Ausschwärmen zwecks Halstuch-Jagd lässt. Wobei aber dennoch letzteren beiden Tätigkeiten dennoch intensiv weiter gefrönt wird. Natürlich gibt es auch weiterhin gewisse Diskrepanzen zwischen den Vorstellungen der Lagerleitung bezüglich der Disziplin, etwa was das Einhalten von vorgegebenen Zeiten angeht. So wird von der Leitung die Angabe „17 Uhr“ als „17 Uhr“ verstanden, von dem einen oder anderen Teilnehmenden hingegen eher als unverbindliche Angabe zwischen 17.10 und 17.20 Uhr. Wir arbeiten daran. Alle.

 

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Und hier ein paar weitere Fotos…

 

  • Das Schwarzgrätli
    Das Schwarzgrätli
  • Ueschienental
    Ueschienental
  • Doldenhorn
    Doldenhorn
  • Gletschersee
    Gletschersee
  • Daubensee
    Daubensee
  • Kleine Kletteraktion
    Kleine Kletteraktion
  • Kleine Kletteraktion
    Kleine Kletteraktion
  • Kleine Kletteraktion
    Kleine Kletteraktion
  • Kleine Kletteraktion
    Kleine Kletteraktion
  • Kleine Kletteraktion
    Kleine Kletteraktion
  • Die Nevensägen der Schweizer Berge (naja, jedenfalls wenn man schlafen will)
    Die Nevensägen der Schweizer Berge (naja, jedenfalls wenn man schlafen will)

 

 


International Campfire

Ein toller Beitrag war die kleine Asche-Zeremonie von Bjarne (10): Er kam gerade erst neu im Sommer zu den Astersteiner Pfadfindern und war zuvor schon bei den Boy Scouts of America (BSA). Dort bekam er von seinem Gruppenleiter Asche aus einer alten Lagerfeuer-Tradition mit auf seinen Weg: Seit 1920 werden aus Campfires der Scouts immer kleine Aschemengen entnommen, die dann bei darauf folgenden Campfires wieder mit ins Feuer gegeben werden. So ist immer auch ein wenig Asche der Feuer zuvor mit dabei und wird immer ergänzt um die Asche des je aktuellen Feuers.

So hat die Asche bereits Feuer 1920 mit Eleanor Roosevelt und 1974 mit Lady Olave Baden-Powell, der Ehefrau des Gründers der Pfadfinderbewegung, gesehen, die bei diesem Campfire zum letzten Male in ihrem Leben eine offizielle Funktion für die Pfadfinderbewegung wahrnahm. Die meisten Länder der Erde hat diese Asche gesehen (wenn auch natürlich in homöophatischen Dosen. Aber das Feuer hat als Zeichen der gemeinsamen Idee und des Antriebes, Licht und Wärme in die Welt zu tragen, für die Pfadfinderei eine besondere Bedeutung. Die Asche-Zeremonie ist daher auch eben gerade kein „Bewahren der Asche“, sondern ein „Weitertragen der Glut“, oder besser des Feuers!).

Ein tolle Tradition, die Bjarne nun auch mit ins WOSM-Zentrum nach Kandersteg gebracht hat. Er hat dies selbst vor vielen Hundert Pfadfinderinnen und Pfadfindern in englischer Sprache am Mikrofon erklärt und die Asche unter großem Applaus im Fire platziert. Für alle ein wunderbares Erlebnis, für das sich auch die Veranstalter sehr bedankt haben. Bjarne hat hier selbst seine Eindrücke von diesem Erlebnis geschildert:

“I knew that all of the people were all looking at me. I started speaking and I heard my voice a little higher than usual. But when I was done speaking everyone clapped for me and this made me feel better. When I put the ashes in the fire I got more clapping. The next day I took out the ashes again.”

“Ich wusste, dass alle Leute mich angesehen haben. Ich fing an zu sprechen, und ich hörte meine Stimme ein wenig höher als üblich. Aber als ich fertig war mit sprechen, klatschten alle für mich, und da hab ich mich besser gefühlt. Als ich die Asche ins Feuer geschüttet habe, haben sie noch mehr geklatscht. Am nächsten Tag nahm ich die Asche wieder raus.”

 

 


Der große Hike über den Kander-Gletscher

Während der Großteil unserer illustren Truppe im Basislager in Kandersteg verblieb und dort „klar Schiff“ machte, brach am Sonntagmorgen in aller Frühe ein auserlesener Haufen aus Bergfexen auf zur „Mutter aller Hikes“ im Raum um Kandersteg: Die Wanderung über den Kanderfirn. Eines galt es dabei natürlich unter allen Umständen zu verhindern: Dass auch nur ein einziger Teilnehmer in eine gefährliche Gletscherspalte rutschen könnte. Dies könnte in der Tat lebensgefährlich sein. Daher ging es natürlich als Seilschaft über diese Strecke des, wie Umweltbewusste ja wissen, leider nicht mehr so ewigen Eises, wie man es noch zu Großvaters Zeiten meinte. Aber die Geschichte der Gletscherbewältigung begann wie gesagt Sonntagfrüh im Basislager. Zwölf Wackere machten sich, im Gebäck – äh – Gepäck die auf dem Gletscher nötigen Seile und Gurte, in aller Frühe per VW-Bus auf die Fahrt zum Startpunkt an der Heimritzhütte im Gasterntal. Von dort ging es auf Schusters Rappen weiter, zunächst noch im buchstäblich „grünen Bereich“, recht bald wurde jedoch die Baumgrenze erreicht. Geröll und auch größere Felsbrocken sowie so manches Bächlein machte hier den Weg schon etwas beschwerlicher. Kurz vor dem Gletscher gab es dann, verbunden mit einem herrlichen Rückblick auf das ganze Tal, eine kleine Stärkung mit Brot, Wurst und hartgekochten Eiern sowie Obst und Schokoriegeln aus den Rucksäcken. Dann ging es in die heiße, aber eigentlich eher kühle (zwischenzeitlich nur bis zu rund 10 Grad) Phase: Jetzt hieß es „Seilschaften bilden“, je vier Teilnehmer gehörten ab sofort fest zusammen und waren per Seil miteinander verbunden. Gemeinsam ging es jetzt im Gänsemarsch über Eis und Geröll, später sogar die meiste Zeit über rund zwei Stunden durch Schnee über den Gletscher hinweg. Ermutigend: Als die ersehnte Mutthornhütte, das Tagesziel, schon in Sicht war, sollte der Weg noch rund eineinhalb Stunden andauern … Langsam näherte sich die Schneekarawane ihrem Ziel, als es doch tatsächlich geschah: „Hallo! Leute“, ertönte es plötzlich von ganz hinten: Einer der Teilnehmer war doch wirklich nur noch halb sichtbar! Ab der Hüfte abwärts war er im Schnee versunken! Er war in eine unsichtbare Gletscherspalte gerutscht. Zum Glück spürte er aber festen Boden unter den Füßen. Der erste Schreck ließ einen Moment vergessen, dass er sich ja zu keinem Zeitpunkt in wirklicher Gefahr befand, da er ja angeseilt war. Schnell war man also zum Glück wieder aus der etwas misslichen Lage befreit. Aber es war ein eindrucksvoller Fingerzeig, dass man sich aufm Gletscher nicht in der Einkaufszone zu Hause befindet… Umso angenehmer der Empfang am Tagesziel: Die erfolgreichen Gletscherwanderer erwartete ein Tablett mit heißem Tee und Schokolade. Nie schmeckten beide Köstlichkeiten besser als dort, beschwören alle unisono. Der Abend verlief gemütlich bei Gitarrenklang und Kartenspiel, und alle ließen sich entweder Gipfel-Rivella (die Minderjährigen) oder Gipfelbier (ab Erwachsenenalter) schmecken. 21 25.7. Der Kommentator meint…. (Teil 4) Hammer: Selbst auf fast 3.000 Höhenmeter gab es am Abend ein drei-Gänge-Menü mit Suppe als Vorspeise, Geschnetzeltem und Nachtisch. Man bedenke: Jeder Brotkrumen muss zur Hütte zu Fuß getragen oder mit dem Helikopter eingeflogen werden! Für das Gegenteil der Essensaufnahme gab es ein besonderes Erlebnisangebot: Tun sich einem beim Besuch der Santäranlagen im „Basislager“ im Pfadfinderzentrum durchaus gelegentlich die einen oder anderen Abgründe auf (Teilnehmer wissen, wovon wir schreiben …), so war dies hier durchaus wörtlich zu nehmen: eine sehr naturnahe Einrichtung ermöglichte zum Glück zwar nicht ihrem jeweiligen Nutzer, wohl aber seinen Hinterlassenschaften einen großzügigen freien Fall. Dem Nutzer öffnete sich also beim Betreten eine zweigeteilte Holztüre (hier stellte sich die Frage, ob somit dem Nutzer ein Angebot unterbreitet werden sollte, während einer Sitzung freien Blick auf das Vorfeld der Einrichtung bis hin zum entgegengesetzten Berg zu genießen), und hinter dieser Türe eine hölzerne Sitzgelegenheit mit ovaler Öffnung. Durch diese ging es dann im besagten freien Fall gut 100 m abwärts – aber hoffentlich bloß für dazu bestimmte Dinge. Somit bot sich für eine eher alltägliche Verrichtung ein ganz besonderer Rahmen – und das bei 10 Grad plus Außentemperatur. Da sehnte man sich schon in die gemütlich warme Hüttenstube – trotz kalendarischem Sommer. Komfort bot sich bei der Übernachtung: Weiche Matratzen, ein eigener Schlafraum nur für die eigene Gruppe. Da war es auch kein Problem, dass die ganze Mannschaft schon gegen 21 Uhr in den Federn lag (sonst eher unüblich während des Lagers). Frühaufstehern bot sich dann ein besonderes Spektakel, das aber für die Ewigkeit auf Film gebannt wurde und daher auch im Bericht über das Lager bzw. bei Youtube zu sehen ist: Sonnenaufgang über der Jungfrau (dem Berg! Die einzige weibliche Teilnehmerin ist Mutter von drei Kindern!). Zwischendurch aber deckte noch regelrechte Nebelsuppe die Umgebung zu, bis dieses Blickhindernis wenig später fast schlagartig von der Sonne verscheucht wurde. Start zur Endrunde war dann gegen 8.30 Uhr (Peter wollte warten, bis der Schnee etwas weicher wurde). Es ging den Weg vom Vortag zurück – diesmal in zwei Stunden weniger Zeit. Im Lager ein regelrecht triumphaler Empfang von der Basismannschaft: Die erschöpften Rückkehrer wurden mit Blumen überschüttet, von Seifenblasen umschwebt und sogleich mit Getränken und Kuchen bewirtet. Optimal, wie sollte es besser sein? Alle freuten sich, dass die gesamte Mannschaft gesund wieder zusammengefunden hatte. Der Muskelkater kam dann erst am folgenden Tag …

 

 


Versprechensfeier im Rund des International Camp Fire-Circles

 

Diese Versprechensfeier am Dienstagabend werden Bjarne, Florian, Bela, Alex wohl so schnell nicht mehr vergessen: Das Versprechen ist ja der Höhepunkt im Leben eines Pfadfinders oder einer Pfadfinderin, mit dem man in die große weltweite Bruderschaft der Pfadfinderbewegung aufgenommen wird. Die Stämme haben dazu einen in den Grundzügen gleichen Ablauf, der sich im wesentlichen an den seit der Gründungszeit der Pfadfinder überlieferten Ablauf orientiert und diesen in vielfacher Weise weiterentwickelt oder auch individualisiert hat.

Beim Stamm Asterstein setzen sich die Kandidatinnen und Kandidaten zur Vorbereitung intensiv mit den Hintergründen der Pfadfinderei auseinander, insbesondere die acht Punkte des Pfadfindergesetzes spielen eine besondere Rolle: Man wählt einen der acht Punkte zu seinem ganz persönlichen Schwerpunkt aus und verspricht, in seinem pfadfinderischen Leben diesen Punkt ganz besonders intensiv selbst zu verfolgen. Dies verspricht man dem eigenen Gruppenleiterin oder Gruppenleiter direkt „in die Hand“, behufs dessen diese oder dieser sich zum Ablegen des Versprechens auch direkt vor der ablegenden angehenden Pfadfinder aufstellt. Beide geben sich die linke Hand – die ja bekanntlich von Herzen kommt – und heben die rechte Hand zum Pfadfindergruß, dann fragt der Gruppenleiter nach dem gewählten Schwerpunkt des Gesetzes. Jetzt ist man selbst an der Reihe und verspricht, welchen Punkt des Pfadfindergesetzes man zukünftig besonders zu beachten gedenkt und warum man gerade diesen ausgewählt hat. Die anwesenden weiteren Pfadfinder der feierlichen Versprechensrunde sind als Zeugen dieses Versprechens anwesend.

Wegen der besonderen Bedeutung dieses Ereignisses sind auch das Stammesbanner, das ja quasi das äußere Symbol der Gemeinschaft ist, und Fackelträger zugegen. Die Versprechensfeier diesmal in Kandersteg hatte einen ganz besonderen Charakter, denn parallel feierte auch ein belgischer Pfadfinderstamm im großen Arena-Rund des Campfire-Circles seine Aufnahme neuer Aspiranten. Ihrer Zeremonie durften wir zuerst beiwohnen und beobachten, dass dort eine etwas andere Praxis vorherrscht: Hier wird per Fackel gemeinsam ein großes Feuer entzündet – quasi die „Initialzündung“ für ein weiteres Pfadfinderleben. Mit dieser Zeremonie erhalten alle Neuen einen Tiernahmen – wie einem Totemnamen der Indianer -, bei dem sie künftig in der „Pfadfinderwelt“ beim Namen gerufen werden. Ihr alter bürgerlicher Name ist in diesem Bereich ab diesem Zeitpunkt tabu (für Interessierte: In der deutschen Pfadfinderei sind zum Teil „Fahrtennamen“ verbreitet. Sie greifen, manchmal ernst, manchmal auch ironisch und spaßhaft, bestimmte Eigenschaften oder Ereignisse auf, in die ein bestimmter Pfadfinder verwickelt ist oder war – und schon hat der oder die Betreffende einen offiziellen Fahrtennamen, unter dem er oder sie dann in Pfadfinderkreisen bekannt ist. Wen interessiert da eigentlich noch der richtige bürgerliche Name? Dieser Brauch ist vielleicht am ehesten vergleichbar mit der belgischen Praxis).

In diesem Ambiente konnten also die vier Astersteiner feierlich in die große Bruderschaft aufgenommen werden. Herzlichen Glückwunsch.


Gemeinsamer Hike zum Oeschinen-See, Starkregen im Lager, Lagergottesdienst

 

Wer einfach einen wunderschönen Bergsee, eingebettet in die Gipfelkette der Kandersteg umgebenden Berge, genießen wollte, war am Mittwoch genauso angesprochen wie diejenigen, die zum Absolvieren eines der Kandersteg-Abzeichen (vom Zentrum ausgeschriebene freiwillige Leistungsnachweise zum spielerischen Entdecken der Umgebung und der Umwelt) noch in einem Bergsee persönlich schwimmen mussten oder auch wollten…

Nach einer halben Stunde Fußmarsch vom Lagerplatz durch den malerischen Ort Kandersteg hin zur Talstation der betreffenden Seilbahn ging es zunächst mit der Seilbahn – der Fahrpreis war laut Peter Schüssler im Budget noch drin – auf angenehm bequeme Weise ein gutes Stück nach oben. Von der Bergstation aus bot sich der erste grandiose Blick auf die umgebenden Berggipfel, auf denen noch deutliche Schneereste von einstiger Gletschermacht zeugten. Erst in den letzten Jahrzehnten sind laut Auskunft von Peter Schüssler auch diese früher deutlich mächtigeren Gletscher so stark abgeschmolzen, dass heute nur noch eher Fragmente zu bewundern sind. Die Gipfel selbst hingegen haben nichts von ihrer gigantischen Wirkung eingebüßt. Irgendwo hat der Schreiber dieser Zeilen am Rande auch ein Unesco-Weltkulturerbe-Schild wahrgenommen, was ihn ob der geschilderten Eindrücke auch nicht wirklich wundert.

Von der Bergstation ging es nun auf den bereits mehrfach bewährten Schustersrappen auf malerischen und recht bequemen Wegen, gesäumt von viel Tannengrün, weiter zum ersehnten See, der auch recht bald vor dem Auge des Erlebnishungrigen hinter sanften grünen Hügeln hervorglitzerte. Wunderschön das silbern-blaue, leicht gekräuselte Wasserspiegel dieses gar nicht so winzigen Sees, an dessen teilweise strandartigen Ufern bereits der eine oder andere Besucher sich ein kleines Lager- oder Grillfeuerchen angezündet hatte. Zusammen mit dem Uferhotel, aus Holz erreichtet, wirkte er ein wenig wie Karl Mays Silbersee oder wie der Waldsee in den Lederstumpf-Erzählungen, und die aufsteigenden kleinen Rauchschwaden der Feuer erinnerten an am Ufer lagernde Indianer… an mehreren Stellen stürzten kleine, silbern-weiß glitzernde Wasserfälle von den umgebenden Gebirgswänden herab und waren die sichtbare Speisequelle dieses sehr schön gelegenen Gebirgsgewässers.

 

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Und nun wurde auch das Gerücht widerlegt, die Schweiz besitze keine Marine: Eine kleine Armada an Ruderbooten wartete auf ihre Mannschaften, um die (zugegebenermaßen stark gemäßigten) Wellen des Sees zu erobern. Und schnell stellte sich heraus, dass es wenigstens hier eben nicht Britannia ist, die hier die „Waves ruled“, sondern die Asterstein-Oberbieberer Pfadfindergemeinschaft. Je in Vierer-Mannschaften aufgeteilt (mit je einem mindestens im Roveralter befindlichen Bootsführer) begab sich der Großteil, bis auf eine Basismannschaft von mehr Strand-Interessierten, zur See.

Dass es bei dem einen oder anderen Bootsführer leider nicht zur notwendigen Weiterbildung in Navigationstechnik gereicht hat, zeigte sich allerdings peinlicherweise ebenfalls. In einem Fall wollte die Mannschaft ihr Ruderboot mit dem Heck voran todesmutig auf die Reise schicken – was dann den unverständlicherweise augenrollenden Lagerleiter dazu bewog, seine ursprüngliche Absicht des „An-Land-Bleibens“ zu revidieren und in diesem Falle persönlich das Ruder zu übernehmen, und eine Eskalation der peinlichen Entwicklung noch rechtzeitig vor weiteren Slapstick-Szenen oder gar einem Kentern zu unterbinden. Was ihm einige Schwielen an den Handinnenflächen und die Degradierung zum Ruderknecht einbrachte. Der Kommentator meint: Schwamm drüber (an welcher Stelle der Kommentator, der ebenfalls der Meistrudernde im von ihm mit bemannten Boot war, Schwielen wegen dem ständigen Vor- und Zurückrutschen auf der Ruderbank auch noch am Folgetag hat, verschweigen wir übrigens pietätvoll).

Dennoch – erneut ein einfach traumhaftes Ereignis: Eine Stunde bei zu diesem Zeitpunkt noch wunderbarem Sonnenwetter mehr oder weniger entspannt (die Entspannung war dank einiger Enterversuche einiger See-Piraten, die mich erschreckend an Gesichter erinnerten, die ich von unserem Lagerplatz in Kandersteg kannte, sowie einigen Versuchen, zwei Boote miteinander durch gegenseitig übergelegte Ruder dauerhaft zu verbinden, sowie einigen kreativen Angel-Versuchen mittels Nähgarn und Sicherheitsnadel meiner Besatzung nur leicht beeinträchtigt) auf dem Oeschinensee dümpeln – ein Traum!

 

 

 

 

 

Dann aber, nach pünktlicher Boot-Rückgabe an den Flotilleneigner am Seitensteg, stand noch ein anderer, hochwichtiger Programmpunkt an: Vor allem die Aspiranten auf das Leistungsabzeichen „High Adventure Award“ des Kandersteg-Zentrums mussten noch in einem Gebirgssee geschwommen sein! Und das tolle Sonnenwetter lud regelrecht dazu ein, sich doch mal eben ins kühle Nass zu begeben (aus verständlichen Gründen nutzten dies dann ausschließlich diejenigen, die auch vorausschauend auf den Tipp gehört hatten, sich Badeklamotten und sinnvollerweise ein Handtuch mitzunehmen). Den sogestalt Aktiven blühte auch gleich die nächste lehrreiche Erkenntnis, nämlich dass Gebirgswasser zwar wunderschön anzuschauen, aber auch richtig, richtig, richtig, richtig, richtig, richtig kaaaaaaaalt ist. Aber es ging dann am Ende, zum Teil dank gegenseitiger Schock-Wasser-Spritz-Therapie, doch bei allen, sodass am Ende alle ihren Aufgabenpunkt als erledigt abhaken konnten und um eine erfrischende Erfahrung reicher waren. Auch wenn die Stimmbänder wegen der Reaktion auf die Schocktherapie teilweise strapaziert waren.

Dann wurde es zeitlich etwas eng, da zur Schonung des Gesamtbudgets keine Rückfahrt per Seilbahn, sondern der Fußweg als Rückweg angepeilt worden war. Die Ersparnis gelang auch schließlich, leider jedoch mit leichter Verspätung. Die war es aber, da sind sich alle Beteiligten einig, wert. Mittagessen gab es dann eben erst am frühen Nachmittag, und die Zeit bis zum Beginn des nachmittäglichen Lagergottesdienstes war kürzer als vorgesehen. Dennoch war das Timing, zumindest bezogen auf die Wetter-Beziehung, perfekt, denn ein heftiges Gewitter mit Starkregen ereilte uns erst, als wir das Lager und damit schützende Zelt- und Hüttendächer gut erreicht hatten.

Und für den Lagergottesdienst rund um die Lagerkapelle des Zeltplatzes unter der Leitung von Asterstein-Stammeskurat Pater Bonifatius, Gitarre-unterstützt von Christa und mitgestaltet durch die frisch das Versprechen abgelegt Habenden mit Fürbitten und der von Alex vorgetragenen Lesung, passte fast genau in die sich bietende Regenpause, denn in das Schlusslied „Flinke Hände“ platzten die ersten Tropfen eines noch heftigeren Starkregens, das Pfadfinder aber auch „Flinke Füße“ haben, blieb es bis zum Lagerplatz zurück bei einigen dicken Tropfen auf Köpfen und Schultern, denn die sicheren Zelte waren rasch wieder erreicht.

Nach einem ausnahmsweise vom Ersatz-Küchenteam (wohlverdiente Auszeit des Küchenteams) vorbereiteten Abendessen wurde das Lager für ein Stündchen in die Direkt-Obhut der Rover übergeben, denn die Leiterrunde begab sich zu einer ersten Erholungsrunde auf eine kleine Stärkung in die urige Pfadfinder-Wirtschaft am Eingang des Lagergeländes. Nach immerhin gut eineinhalb Stunden Resumee der Lagerzeit war dieser Ausflug für die Erwachsenen jedoch wieder vorbei, um dann im Lager für einen guten Tagesabschluss für alle sorgen zu können.

Auf eigenen Wunsch wegen des Regenwetters und der somit entstandenen Matsch-Erlebnis-Welt wurde der ursprünglich avisierte Disco-Besuch verblüffenderweise von den Kindern selbst „abgesagt“. Dennoch ein schöner, das Lager abrundender Tag, zu dem gerechtfertigterweise auch der Dank an den Allmächtigen für die schöne gemeinsam verbrachte Zeit gehört hat.

 

         Der Abschlussgottesdienst…

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